Werft: Nobiskrug, Rendsburg Kiellegung: 11.09.1959 Stapellauf: 5.11.1960 Indienststellung: 25.05.1963 Außerdienststellung: 28.06.1990 Verdrängung: 4850 t Länge: 138 m Breite: 16 m Tiefgang: 6 m Höhe (größte Höhe über Wasserlinie): 34 m
Antrieb: Vier Dieselmotoren mit je 2000 PS Eine Dampfturbine mit 8000 PS Höchstgeschwindigkeit: 21 Knoten Wirtschaftliche Geschwindigkeit: 12 Knoten
Bewaffnung: 4 x 100 mm Einzeltürme 2 x 40 mm Doppellafetten 2 x 40 mm Einzellafetten 4 x 533 mm Einzel-U-Torpedorohre 2 x U-Boot-Jagd-Raketenwerfer 2 x Wasserbomben-Ablaufbühne
Das Schulschiff DEUTSCHLAND war bis zu seiner Außerdienststellung im Jahr 1990 das größte Schiff der Bundesmarine. Außerdem war es das einzige Marineschiff mit weißen Aufbauten.
Fleisch- und Wurstwaren: 30 t Gemüse: 6 t Kartoffeln: 10 t Fruchtsaft: 12.000 l Eier: 43.200 Stück Kaffee: 2 t Käse: 6 t Butter: 2 t Mehl: 15 t Trockenproviant: 16 t Konserven: 25 t H-Milch: 15.000 l Brötchen: 110.000 Stück Brote: 7000 Stück Stangenbrote: 1140 Stück Torten: 280 Stück Kuchen: 8400 Stücke Softdrinks: 137.448 Dosen Bier: 46.000 l Eis: 22.100 Portionen Schokoriegel: 57.000 Stück
Insgesamt wurden 156 Tonnen Proviant verbraucht. Im Großküchenbereich wurden an Frühstück, Mittag- und Abendessen 171.600 Portionen ausgegeben. Im Restaurantbereich wurden 11 Spitzenessen, 24 Buffets und 228 Grill-, Abschnitts- und Decksfeste zubereitet. Die Kombüse hatte täglich 20 Stunden geöffnet.
Liegezeit in den Häfen: 1027 Stunden Fahrzeit auf See: 2429 Stunden 1789 Bordzeitungen wurden gedruckt und augegeben 23 Tonnen Wäsche hat die bordeigene Wäscherei gewaschen 5800 Rollen Toilettenpapier wurden verbraucht Es gab 143 mal die morgendliche Durchsage "Reise, Reise, Aufstehn" Es wurden 554 kg Briefe aus der Heimat auf's Schiff geschickt und 359 kg Schiffspost wurde in die Heimat versandt 25.155 Sehleute besichtigten bei "open ship" die DEUTSCHLAND 25.500 Seemeilen (47.226 km) legte die DEUTSCHLAND zurück 420 m Balken und Bretter wurden bei Leckabwehrübungen verbraucht 4000 qbm (4.000.000 Liter) Diesel wurden verfahren 7300 qbm Salzwasser wurden zu Trinkwasser aufbereitet und verbraucht. Das Schiff hätte die vierfache Menge erzeugen können. 523.500 qbm Frischluft wurden in den warmen Gebieten innerhalb einer Stunde ins Schiff gepumpt.
Alle Angaben wurden dem Buch "Einmal noch nach Rio" entnommen, welches 1986 von der Bundesmarine anläßlich der 61./62. AAR herausgegeben wurde.